Klaus Kobald - Das Beglücken aller fünf Sinne
Seinen beruflichen Werdegang begann Klaus Kobald frei nach einem Spruch des französischen Philosophen Blaise Pascal: „Das wichtigste im Leben ist die Wahl des Berufes, der Zufall entscheidet darüber“. Kobald war als Kind weder durch eine Gastronomie vorbelastet noch erbte er von seiner Mutter oder Großmutter die Liebe zur Küche – Die Wahl seines Berufes begann mit einem Sprung ins kalte Wasser.
Nach der Lehre als Koch in einem Kärntner Wirtshaus begegnete Klaus Kobald den ersten Personen, die ihn auf dem beruflichen Weg inspirierten, die beiden Brüder Karl und Rudi Obauer, Spitzenköche in Werfen. Bei Ihnen war der junge Kobald mehr als ein Jahr tätig. Das erste große Interesse für die klassische französische Küche entwickelte er 1998 in London bei Pierre Koffmann, der heute nur mehr Wenigen bekannt ist, damals allerdings der einzige Koch in Großbritannien war, der mit 3 Michelin Sternen ausgezeichnet worden ist. Als Chef de partie arbeitete Klaus Kobald über 14 Monate hinweg auf allen Stationen. Von ihm hoch geschätzte Leute, wie Marco Pierre White und Gordon Ramsay gingen vor ihm durch dieselbe Schule.
Die Zeit in England beendete der junge Koch mit einer zweimonatigen Stage beim großen Vorbild Gordon Ramsay, einem Meister seines Fachs. Klaus Kobald hatte das Glück, an freien Wochenenden in dem damals noch relativ unbekannten Restaurant The Fat Duck arbeiten zu dürfen. Heute ist das The Fat Duck eines der besten Restaurants der Welt und für Kobold ist es ein besonderes Privileg, dort gearbeitet zu haben.
Im Hier und Jetzt leben und wirken
Das weitere Teilstück auf dem Weg zum Erfolg ging Kobald in seiner Heimat Österreich. Seine Stationen waren die bekannten Restaurants Pfefferschiff und Schloss Fuschl, bis er sich im Mai 2004 entschloss, einen für den Qualitätsweg unerlässlichen Schritt zu machen - nach Paris zu gehen, in die Hauptstadt der Köche. Er arbeitete bei den berühmtesten Köchen in Paris, bei Joel Robuchon im L`atelier und bei Alain Soliveres im Taillevent, letzteres ein Restaurant, das in Paris als „Urgestein“ bekannt ist. Der nächste logische Schritt für Klaus Kobald war, in die Fußstapfen der Großen zu treten, er wollte Küchenchef werden. Das weitere Etappenziel war die Sazianistuben in Straden (ein Michelin Stern, 16 Punkte im Gault Millau). Mit dem Tabor Turm, dem Gourmettempel über den Dächern von Steyr, wurde für Klaus Kobald eine neue Ära eingeleitet, ob er damit schon am Ziel ist – das wird sich zeigen.
zitiert...
<b>„Diese Ära findet im Hier und Jetzt statt, als selbstständiger Unternehmer habe ich nicht nur die Verantwortung über Vieles sondern letztendlich auch die Freiheit, mich wirklich so zu präsentieren, wie ich es gerne möchte“</b>
Klaus Kobald





